04.07.10

Insolvente Warenhäuser

Investor Berggruen zahlt einen Euro für Karstadt

Der Preis, den der designierte Karstadt-Käufer Nicolas Berggruen für die 120 Warenhäuser zahlen muss, ist Berichten zufolge minimal.

Foto: dpa
Im Kampf um Karstadt stehen zwei Investoren bereit.
Für die Namensrechte an der "Kultmarke" Karstadt werden zusätzlich 5 Millionen Euro fällig. Für die Anteile zahlt Investor Nicolas Berggruen 1 Euro.

Berlin. Investor Nicolas Berggruen zahlt für die Anteile am insolventen Karstadt-Warenhauskonzern (120 Warenhäuser, 25 000 Mitarbeiter) nach Informationen der "Bild am Sonntag" einen Euro. So steht es in Berggruens Kaufangebot vom 4. Juni an Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg. Für die Namensrechte an der "Kultmarke" Karstadt werden jedoch zusätzlich fünf Millionen Euro fällig.

Ein Berggruen-Sprecher sagte zum Ein-Euro-Kaufpreis: "Das ist kein ungewöhnlicher Vorgang. Viel wichtiger sind die weiteren Verpflichtungen, die der Käufer mit dem Vertrag eingeht, um das Unternehmen wieder fit zu machen und Arbeitsplätze zu erhalten und zu schaffen."

So erhalte Karstadt von Berggruen gemäß Kaufvertrag sofort eine Kapitalspritze von 65 Millionen Euro und künftige Gewinne dürften nicht ausgeschüttet, sondern müssten wieder investiert werden. Der Kaufvertrag ist erst rechtskräftig, wenn Berggruen sich mit dem Vermieterkonsortium Highstreet über die Höhe der Mieten einigt. Die Debatte darum zieht sich schon seit Wochen hin.

Multimedia
Unternehmensgeschichte

Traditionskonzern Karstadt

Die Favoriten unseres Homepage-Teams

Alles über Ihre Straße

Die Welt - Aktuelle News
  1. 1. WirtschaftDongfeng-41Die Angst der USA vor Chinas neuer Super-Rakete
  2. 2. WeltgeschehenEtliche VerletzteEurocity stößt vor Mannheim mit Güterzug zusammen
  3. 3. AuslandBarack Obama"Wir haben einige Leute gefoltert"
  4. 4. PanoramaEbola-EpidemieWie das tödliche Virus sich seinen Weg bahnt
  5. 5. AuslandKrieg in Nahost"Der Waffenstillstand wurde von Hamas gekillt"
Top Video Alle Videos
Ratlos: Der argentinische Wirtschaftsminister Axel Kiciloff in New York City. Brightcove Videos

Kein Kompromiss: Argentinien konnte sich in New York nicht mit den klagenden Fonds einigen. Die Regierung weigert sich bislang, den Hedgefonds 1,33 Milliarden Dollar plus Zinsen auszuzahlen. mehr »

Top Bildergalerien mehr
Hafen

Kreuzfahrt-Treffen "Cruise Days"

HSV-Neuzugang

Valon Behrami kommt im Trainingslager an

Straßenzüge verwüstet

Schwere Gasexplosionen in Taiwan

25 Jahre W:O:A

So feiern die Metalheads in Wacken

tb_reisemarkt.jpeg
Der Reisemarkt

Aktuelle Reise- und Urlaubsangebotemehr

teaser_fruehling.jpg
Frühling

Frühling in Hamburgmehr

teaser-bild_bruhn.jpeg
CityCenter Altona

Mittendrin statt nur nahbei.mehr

Highlights
tb_hh_mahjong100.jpg
Mahjong

Spielen Sie mit!mehr

rb_wetter_926045a.jpg
Wetter in Hamburg

Der aktuelle Wetterbericht mit Karte und Vorhersagemehr

rb_stadtplan_926042a.jpg
Stadtplan Hamburg

Mit dem Hamburger Stadtplan Adresse und Orte findenmehr