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Insolvenzplan

Endgültige Übernahme von Karstadt verzögert sich

Das Amtsgericht Essen hat die Entscheidung über den Insolvenzplan für Karstadt auf den 16. Juli verschoben. Es seien zu viele Fragen offen.

Die Karstadt-Filiale in Essen.
Foto: AFP

Hamburg/Essen. Die endgültige Übernahme der insolventen Warenhauskette Karstadt durch den US-deutschen Investor Nicolas Berggruen verzögert sich. Das Amtsgericht Essen vertagte am Donnerstag seine Entscheidung über die Bestätigung des Insolvenzplans, wie das Gericht mitteilte.

Das Gericht begründete die Entscheidung damit, dass die Unterzeichnung eines Kaufvertrages noch unter Bedingungen steht, darunter der Abschluss von Mietverträgen zwischen Berggruen und den Eigentümern der Filialen sowie die Zustimmung des Bundeskartellamts.

Eine Entscheidung über die Bestätigung des Karstadt-Insolvenzplanes will das Gericht in Essen nun am Freitag kommender Woche verkünden. Nach Informationen des Insolvenzverwalters gehe das Gericht davon aus, dass die noch geforderten Bedingungen „in absehbarer Zeit“ erfüllt werden könnten, hieß es in der Erklärung.

Berggruen und der Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg hatten am Dienstag den Kaufvertrag für Karstadt besiegelt. Der Investor verhandelt jedoch noch mit dem Immobilien-Konsortium Highstreet über die Höhe der Mieten für einen Großteil der Karstadt-Gebäude. Highstreet gehören die meisten der 120 verbleibenden Filialen. Berggruen hatte am Montag im Gläubigerausschuss den Zuschlag bekommen.

(afp/abendblatt.de)

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