Hegemann-Werften starten unter neuem Namen P+S
Wolgast. Die früheren Hegemann-Werften bauen künftig unter neuem Namen Schiffe. Mit der Verschmelzung der ehemaligen Tochter, der Stralsunder Volkswerft, mit der Wolgaster Peene-Werft als Mutter stellt sich die Gruppe als P+S-Werften für die Zukunft neu auf. Mit der neuen Gesellschaftsstruktur sollen Synergien gebündelt und Produktionsprozesse gestrafft werden, sagte der Leitende Geschäftsführer Dieter Brammertz.
Zudem will die Werft stärker als Spezialschiffbauer im Offshorebereich aktiv werden. Rechtlicher Sitz der neuen Gesellschaft mit 1800 Mitarbeitern ist Wolgast, die Geschäftsführung arbeitet in Stralsund. Im neuen Namen steht das "P" für Peene, das "S" für Stralsund. Die Namen Peene-Werft für den Standort Wolgast und Volkswerft für Stralsund bleiben erhalten.
Die Hegemann-Gruppe des früheren Werfteneigners Detlef Hegemann hält einen Anteil von sieben Prozent an den P+S Werften. Die HSW Treuhand- und Beteiligungsgesellschaft, an die Hegemann wegen der wirtschaftlichen Schieflage der Betriebe Ende 2009 den Großteil seiner Anteile abtreten musste, ist mit 93 Prozent beteiligt. Ins operative Geschäft ist der 82-Jährige nicht mehr eingebunden. Geschäftsführung und auch Betriebsrat sind überzeugt, die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt zu haben.



Hartmann
JURA Gastro in Deutschland
Branchenbuch Hamburg


100. Geburtstag
Axel Springer
Abendblatt auf Facebook

Das Rätsel des Tages



