Quartalszahlen
Preiskampf der Häfen lässt Gewinn der HHLA einbrechen
Die Umschlagsmengen des größten Hamburger Hafenbetriebs erholen sich, die Gewinne nicht. Hintergrund ist der Preiskampf mit Rotterdam.
Hafenarbeiter in Hamburg.
Foto: APN/AP
Hamburg. Der Hafenlogistik-Konzern HHLA kämpft trotz des anziehenden Welthandels weiter mit sinkenden Gewinnen. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) verringerte sich zum Jahresauftakt um 31 Prozent auf 35,4 Millionen Euro, obwohl die Zahl der im Hamburger Hafen bewegten Container leicht zulegte. Als Grund für den Ertragsrückgang nannte ein Sprecher am Mittwoch den anhaltenden Preisdruck durch die scharfe Konkurrenz unter den Nordseehäfen sowie die hohen Vergleichswerte vor Jahresfrist.
Für die nächsten Monate rechnet der Vorstand aber mit einer stetigen Zunahme des Warenumschlags. Gleichzeitig warnte er angesichts der hohen Verschuldung vieler Länder und auslaufender Konjunkturprogramme vor Rückschlägen in der Geschäftsentwicklung. Der Eurogate-Rivale bekräftigte seine vorsichtige Prognose, wonach im Konzern ein Umsatz in der Größenordnung von einer Milliarde (2009: 988 Millionen) Euro erzielt werden kann. Die Umsatzrendite vor Zinsen und Steuern (Ebit-Marge) soll im Bereich von 15 Prozent liegen. Bisher war nur von einer zweistelligen Rendite die Rede gewesen.
| Sie möchten Tagesgeld- und Festgeld anlegen? Hier finden Sie Sicherheit mit bester Rendite! |





Branchenbuch Hamburg
Bauunternehmen Dirk Kage
Hamburger Gutscheinwochen
EnergieBauZentrum


100. Geburtstag
Axel Springer
Abendblatt auf Facebook

Das Rätsel des Tages



