Rund ein halbes Jahr hatten sich die Käuferstaaten um die Finanzierung des neuen Militärtransporters A400M gestritten.

Das Feilschen hat ein Ende: Die Zukunft des Militärtransporters A400M ist gerettet.

Das Feilschen hat ein Ende: Die Zukunft des Militärtransporters A400M ist gerettet.
Foto: dpa/DPA

Berlin. Die Zukunft des Airbus-Militärtransporters A400M ist gerettet. Die sieben Käuferstaaten und die Airbus-Mutter EADS haben sich darauf geeinigt, wie sie die Zusatzkosten unter sich aufteilen. Dies sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums der Nachrichtenagentur DAPD in Berlin. Details wurden zunächst nicht mitgeteilt.

Die Käuferstaaten, darunter die Bundesrepublik und Spanien, hatten seit gut einem halben Jahr mit EADS darüber gestritten, wie die exorbitant gestiegen Entwicklungskosten des Militärfrachters aufgeteilt werden sollen. Deutschland hat 60 von insgesamt 180 Maschinen bestellt. Ursprünglich sollte das Projekt rund 20 Milliarden Euro kosten. Zuletzt hatten die Staaten angeboten, etwa zwei der zusätzlichen rund 5,2 Milliarden Euro zu tragen und für weitere 1,5 Milliarden Kreditbürgschaften zu übernehmen. EADS wollte 800 Millionen tragen.


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(DAPD/abendblatt.de)