Dienstag, 29. Mai 2012, 16:48

Abendblatt als Startseite | Aboservice | E-Paper

www.abendblatt.de

  • E-Mail
  • Singles
  • Branchenbuch
  • Jobs Hamburg
  • Immobilien Hamburg
  • Kleinanzeigen
  • Info
  • Rechner
  • Ticket kaufen
  • studiVZ
  • meinVZ
Magazin Hafen Magazin Senioren

Wirtschaft

Verbraucherpreise

Teuerung gibt im Februar deutlich nach

Die Verbraucherpreise stiegen binnen Jahresfrist nur noch um 0,4 Prozent. Im Vergleich zum Januar stiegen die Preise im Februar um 0,2 Prozent.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind Nahrungsmittel immer noch um bis zu 2,1 Prozent günstiger.
Foto: picture-alliance/ dpa/dpa-Zentralbild

Wiesbaden. Günstige Nahrungsmittel und sinkende Preise für Energie haben die Teuerung in Deutschland im Februar überraschend deutlich gedämpft. Die Verbraucherpreise stiegen binnen Jahresfrist nur noch um 0,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag anhand vorläufiger Daten mitteilte. Im Vergleich zum Januar stiegen die Preise im Februar um 0,2 Prozent.

 

1

Quelle: ots

Im Januar hatte die jährliche Teuerungsrate mit 0,8 Prozent noch deutlich höher gelegen. Die Werte liegen jedoch seit mehr als einem Jahr unter der Warnschwelle der Europäischen Zentralbank (EZB), die bei Inflationsraten von knapp unter 2,0 Prozent Preisstabilität gewahrt sieht.

Volkswirte rechnen damit, dass steigende Energie- und Nahrungsmittelpreise die Inflation erst zum Jahresende in Richtung ein Prozent anziehen lassen. „Angesichts der anhaltenden massiven Unterauslastung der Produktionskapazitäten und der bislang sehr moderaten Lohnentwicklung werden die Unternehmen ihre Preise kaum anheben, allenfalls Energie und Nahrungsmittel werden sich im Jahresverlauf leicht verteuern“, erklärten Experten der Commerzbank.

Im Februar 2010 gingen die Preise für Heizöl und Kraftstoff zurück. Heizöl verbilligte sich zum Vormonat um bis zu 4,5 Prozent, Kraftstoffe um bis zu 2,2 Prozent. Im Vergleich zum Februar 2009 liegen die Preise allerdings deutlich höher: Heizöl ist bis zu 16 Prozent teurer, Kraftstoffe bis zu 12,3 Prozent.

Die Preise für Nahrungsmittel stiegen im Vergleich zum Januar dieses Jahres nur leicht. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind Nahrungsmittel aber immer noch um bis zu 2,1 Prozent günstiger. Die endgültigen Ergebnisse für Februar will das Bundesamt am 10. März veröffentlichen.

(dpa/abendblatt.de)

 

Artikel versenden

Bitte füllen Sie alle mit * gekennzeichneten Felder aus