Dienstag, 29. Mai 2012, 16:43

Abendblatt als Startseite | Aboservice | E-Paper

www.abendblatt.de

  • E-Mail
  • Singles
  • Branchenbuch
  • Jobs Hamburg
  • Immobilien Hamburg
  • Kleinanzeigen
  • Info
  • Rechner
  • Ticket kaufen
  • studiVZ
  • meinVZ
Magazin Hafen Magazin Senioren

Wirtschaft

Steigende Gebühren

Geld abheben wird immer teurer

Frankfurt. Der Wettbewerb unter den Banken treibt die Kosten für Abhebungen an Automaten fremder Geldinstitute in die Höhe. Kunden müssen bei einigen Instituten mittlerweile bis zu zehn Euro zahlen, wie eine Studie der FMH Finanzberatung ergab. Binnen eines halben Jahres stieg der durchschnittliche Gebührensatz demnach von 5,00 auf 5,64 Euro.

Verbraucherschützer kritisierten die Kostensteigerung für Fremdabhebungen. "Das ist eine Leistung, die dem normalen Wettbewerb entzogen ist", sagte Finanzexperte Manfred Westphal vom Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv).

Kunden können die Höhe der Gebühren immer schlechter erkennen. Denn Banken machen die Entgelte von der Hausbank des Karteninhabers abhängig. So verlangen manche Institute bis zu 20 Euro pro Abhebung von der ING-DiBa, die nur über 1300 Geldautomaten verfügt. Die Sparkassen haben 26 000 Geldautomaten. Den ING-Kunden kostet die Abhebung am fremden Automaten nur fünf Euro, den Rest trägt die Bank. Die Kosten für die Abhebung müssen laut FMH Finanzberatung nicht mehr am Automaten vermerkt werden. Die Verbraucherschützer kritisieren, dass die Banken mit dem Service für Fremdkunden viel Geld verdienten. Die Gebühren sollten sich aber an den tatsächlichen Kosten orientieren. Eine Abbuchung koste eine Bank im Schnitt weniger als einen Euro, sagte Westphal.(apn)

 

Artikel versenden

Bitte füllen Sie alle mit * gekennzeichneten Felder aus