24.02.13

Bösartige Software

Microsoft ist Opfer von Hacker-Angriff geworden

Es gebe jedoch bislang keine Hinweise darauf, dass Kundendaten entwendet worden seien. Auch ThyssenKrupp und EADS von Hackern angegriffen.

Foto: dpa
Microsoft erklärte, der Vorgang weise Ähnlichkeiten zu den Fällen bei Apple und Facebook auf
Microsoft erklärte, der Vorgang weise Ähnlichkeiten zu den Fällen bei Apple und Facebook auf

Seattle. Nach Apple und Facebook ist nun auch Microsoft Opfer eines Hacker-Angriffs geworden. Der Konzern räumte am Freitag ein, eine geringe Anzahl seiner Computer sei von einer bösartigen Software betroffen gewesen. Es gebe jedoch bislang keine Hinweise darauf, dass Kundendaten bei dem Angriff entwendet worden seien. Microsoft erklärte, der Vorgang weise Ähnlichkeiten zu den Fällen bei Apple und Facebook auf. Microsoft machte keine genauen Angaben zum Zeitpunkt des Angriffs sondern erklärte lediglich, er habe in jüngster Zeit stattgefunden.

In den vergangenen Monaten hat eine ganze Serie von Hacker-Angriffen auf US-Unternehmen Schlagzeilen gemacht. So waren auch der Online-Kurznachrichtendienst Twitter sowie die Internetseiten der "New York Times" und des "Wall Street Journal" heimgesucht worden. Oftmals führten die Spuren nach China. Die vermehrten Vorfälle haben bereits US-Präsident Barack Obama auf den Plan gerufen. Der Demokrat ordnete per Dekret einen besseren Schutz wichtiger US-Internetseiten vor Cyber-Attacken an.

Bericht: ThyssenKrupp und EADS von Hackern angegriffen

Auch die Industriekonzerne ThyssenKrupp und EADS sind einem Bericht zufolge massiv von Computerhackern angegriffen worden – offenbar aus China. Auf die Rechner des Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS habe es vor einigen Monaten "eine bemerkenswerte" Attacke gegeben, berichtete der "Spiegel" am Sonntag unter Berufung auf Unternehmenskreise. Offenbar seien die Angreifer aus China gekommen. Der Vorgang sei so gravierend gewesen, dass EADS ihn der Bundesregierung gemeldet habe.

Ein EADS-Sprecher sagte, es sei nicht mehr und nicht weniger als eine "Standardattacke" gewesen, zu der sich EADS nicht weiter äußern wolle. Das Unternehmen arbeite auf dem Gebiet der Cyber-Sicherheit eng mit Regierungsbehörden zusammen, um sich selbst und andere zu schützen.

Darüber hinaus habe der Stahl- und Industriekonzern ThyssenKrupp Mitte 2012 massive Angriffe erlebt und dem Magazin auch einen Angriff bestätigt. Demnach sei die Attacke "lokal in den USA" erfolgt. Es gebe keine Erkenntnisse, ob und was die Eindringlinge möglicherweise kopiert hätten. Die Täter hätten chinesische Adressen gehabt.

(rtr)
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