19.02.13

Schiffbau Hoffnung für Sietas-Werft: Gnadenfrist bis Ende März

Errichterschiff "Aeolus" von Sietas

Foto: Sietas

Errichterschiff "Aeolus" von Sietas Foto: Sietas

Insolvenzverwalter möchte erst abwarten, ob das Angebot für den Bau von zwei Spezialschiffen vielleicht fruchtet - und Jobs sichert.

Die rund 400 Mitarbeiter der angeschlagenen Sietas-Werft in Hamburg-Neuenfelde schöpfen wieder Hoffnung.

Der Insolvenzverwalter hat die Frist zur Entscheidung über die Zukunft des Unternehmens von Ende Februar bis Ende März verlängert. Grund ist, dass die Werft zwei Angebote für den Bau von Spezialschiffen abgegeben hat. Das Ergebnis dazu wolle er erst abwarten, teilte Insolvenzverwalter Berthold Brinkmann am Dienstag mit.

Im Dezember konnte der Kaufvertrag für die Werft mit der niederländischen VeKa Group nicht unterzeichnet werden, weil ein fest geplanter Auftrag nicht zustande kam. Sietas baut zur Zeit das erste Errichterschiff für Offshore-Windparks in Deutschland und sollte ursprünglich ein zweites baugleiches herstellen