01.02.13

EU-Statistikbehörde Eurostat

Arbeitslosigkeit in der Euro-Zone bleibt stabil

Nach über einem Jahr düsterer Rekordmeldungen sank der Anteil der Arbeitslosen in den siebzehn Euro-Ländern erstmals wieder.

Foto: dpa
Arbeitslose in Griechenland
Arbeitslose warten in Athen auf die Auszahlung ihrer Arbeitslosenunterstützung

Luxemburg/Brüssel. Die Arbeitslosigkeit in den siebzehn Euro-Ländern lag im Dezember stabil bei 11,7 Prozent. Erstmals seit mehr als einem Jahr verzeichnete die EU-Statistikbehörde Eurostat damit keinen monatlichen Anstieg der Arbeitslosenquote. Die Statistiker veröffentlichten die Zahlen am Freitag in Luxemburg. 18,7 Millionen Menschen waren demnach in der Eurozone ohne Job.

Seine ursprünglichen Angaben zur November-Arbeitslosigkeit korrigierte Eurostat von 11,8 auf 11,7 Prozent. Die niedrigsten Quoten meldeten im Dezember Österreich mit 4,3 Prozent, Deutschland und Luxemburg mit je 5,3 Prozent und die Niederlande mit 5,8 Prozent.

Die Bundesagentur für Arbeit hatte am Vortag eine Quote von 7,4 Prozent für Deutschland gemeldet, allerdings für Januar. Die europäischen und die nationalen Statistiker unterscheiden sich zudem in ihren Methoden. Den Anstieg auf über drei Millionen Arbeitslose hatte die Bundesagentur auf die schwache Nachfrage im Winter zurückgeführt.

Düster bleibt die Lage auf dem Arbeitsmarkt weiterhin in Griechenland und Spanien – in beiden Ländern war laut Eurostat mehr als ein Viertel der Menschen im Dezember ohne Beschäftigung.

Bei jungen Männern und Frauen unter 25 Jahren hatten in der Eurozone im Dezember 24 Prozent keine Arbeit. Damit ist der Anteil der Arbeitslosen in dieser Altersgruppe deutlich höher als in der Gesamtbevölkerung. Dies ist aber teilweise den Messmethoden der Statistiker geschuldet: Die Zahl der arbeitsfähigen Menschen ist hier kleiner, weil Studenten oder Auszubildende nicht mitgezählt werden. Dadurch treiben Arbeitslose unter den Jungen die Quote besonders stark in die Höhe. Obwohl die Quote stabil blieb, kletterte die Gesamtzahl der jungen Arbeitslosen indes im Euroraum um 303 000 auf 3,6 Millionen.

Nicht nur in der Eurozone, auch in allen 27 EU-Ländern stabilisierte sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosenquote lag im Dezember wie schon im November bei 10,7 Prozent. Damit waren 25,9 Millionen Männer und Frauen arbeitslos.

(dpa)
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