23.01.13

43. Weltwirtschaftsforum

Politiker und Manager suchen nach neuen Ideen

Neben Merkel und Draghi kommen in Davos führende Politiker und Manager zusammen. Konzepte für globales Wachstum stehen im Mittelpunkt.

Foto: dpa
Diskussionbühne in Davos
Noch sind die Plätze leer: Von Mittwoch an suchen beim 43. Weltwirtschaftsforum in Davos Spitzenpolitiker und Konzernchefs nach Ideen für mehr globales Wachstum

Genf. Beim 43. Weltwirtschaftsforum in Davos suchen Spitzenpolitiker und Konzernchefs von Mittwoch an nach Ideen für mehr globales Wachstum.

Zugleich steht bei dem Treffen, an dem sich 2500 führende Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft beteiligen, die Stärkung der Abwehrkräfte gegen neue Krisenschübe im Mittelpunkt.

WEF-Gründer Klaus Schwab rief am Vorabend der bis Sonntag dauernden Beratungen zu mehr Optimismus und Zuversicht auf. Es gelte, mit Leidenschaft und Dynamik an der Bewältigung der Folgen der Schuldenkrise zu arbeiten.

Fast 50 Staats- und Regierungschefs haben sich zu dem Treffen in Davos angesagt. Unter ihnen sind Bundeskanzlerin Angela Merkel und Großbritanniens Premierminister David Cameron.

Die erste Hauptrede hält am Mittwochvormittag der Regierungschef Russlands, Dmitri Medwedew. Prominente Debattenteilnehmern sind auch die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, und der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi.

Davos: Treffpunkt für Manager und Politiker

Die Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums (WEF) im Schweizer Kurort Davos gehört zu den wichtigsten Treffpunkten für Spitzenpolitiker, Top-Manager und Wissenschaftler aus aller Welt.

Erklärtes Ziel des WEF (World Economic Forum) ist es, "den Zustand der Welt zu verbessern".

Bei öffentlichen Seminaren sowie bei vertraulichen Begegnungen geht es um Lösungsansätze für globale Herausforderungen.

Das dabei mögliche "Networking", das Knüpfen beruflicher und geschäftlicher Kontakte, gilt als wichtiger Nebeneffekt.

Gegründet wurde das WEF von dem Wirtschaftsexperten Klaus Schwab. 1971 organisierte der im oberschwäbischen Ravensburg geborene Sohn eines Schweizer Fabrikdirektors auf eigenes finanzielles Risiko ein Symposium für europäische Unternehmer.

Später legte er den Schwerpunkt auf allgemeine wirtschaftliche und politische Fragen und gründete die WEF-Stiftung.

Das Jahrestreffen in Davos ist deren bekannteste Aktivität, aber längst nicht die einzige. Zum WEF-Jahresreigen gehört das Treffen der "New Champions" in China.

Auch zu diesem "Davos für Schwellenländer" reisen Entscheidungsträger aus etlichen Staaten an. Hinzu kommen spezielle Treffen für Südamerika, Ostasien und Indien, den Nahen Osten, Eurasien sowie Afrika.

Dem Forum gehören 1000 der weltgrößten Unternehmen sowie 200 kleinere als Mitglieder oder Partner an.

Der Jahresbeitrag liegt – je nach Größe der Firma und Umfang der Beteiligung – zwischen 50 000 und 500 000 Franken (derzeit 410 000 Euro).

Das als Nonprofit-Unternehmen angelegte WEF hat seinen Hauptsitz in Cologny am Genfer See und beschäftigt weltweit rund 500 Mitarbeiter. (dpa)

(dpa)
Die Favoriten unseres Homepage-Teams

Alles über Ihre Straße

Top Video Alle Videos
40 Jahre KöhlbrandbrückeHafen & Schifffahrt

mehr »

Top Bildergalerien mehr
Clubverbot

Razzia bei den Hells Angels

Polizei

Flüchtlinge besetzen Kreuzung in Bahrenfeld

Bundesliga

Werder steckt nach 0:1 gegen Köln weiter in Krise

Hamburg

Die große Laubschlacht der Stadtreinigung

tb_reisemarkt.jpeg
Der Reisemarkt

Aktuelle Reise- und Urlaubsangebotemehr

Highlights
tb_hh_mahjong100.jpg
Mahjong

Spielen Sie mit!mehr

rb_wetter_926045a.jpg
Wetter in Hamburg

Der aktuelle Wetterbericht mit Karte und Vorhersagemehr

rb_stadtplan_926042a.jpg
Stadtplan Hamburg

Mit dem Hamburger Stadtplan Adresse und Orte findenmehr