04.01.13

Inflation Verbraucherpreise stiegen im Dezember um 2,2 Prozent

Energiekosten

Foto: pa/Eibner-Presse

Energiekosten Foto: pa/Eibner-Presse

Die Inflationsrate bleibt damit leicht über dem Zielwert der EZB. Vor allem die gestiegenen Energiekosten treiben die Preise nach oben.

Luxemburg/Brüssel. Die schwächere Konjunktur sorgt in der Eurozone weiter für nur moderate Preissteigerungen. Die Inflation in den 17 Ländern mit der Euro-Währung lag im Dezember 2012 bei 2,2 Prozent, wie die Europäische Statistikbehörde Eurostat in Luxemburg am Freitag in einer ersten Schätzung mitteilte. Damit blieb die jährliche Teuerungsrate gegenüber November unverändert. Zum Vergleich: Im Oktober hatte sie noch bei 2,5 Prozent gelegen, im August und September bei 2,6 Prozent und im Dezember 2011 betrug sie 2,7 Prozent.

Die Energie treibt zwar weiterhin die Preise nach oben, allerdings weniger als zuvor. Die Kosten für Energie stiegen im Dezember um 5,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat – im November hatten die Preise noch um 5,7 Prozent zugelegt. Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak sowie Dienstleistungen wurden ebenfalls teurer.

Die Inflationsrate bleibt damit über dem Zielwert der Europäischen Zentralbank (EZB). Die Institution peilt eine Marke von knapp unter 2,0 Prozent an. In Deutschland waren die Verbraucherpreise laut Statistischem Bundesamt im Dezember um 2,1 Prozent gestiegen.