02.01.13

Eisenbahnbundesamt

Mögliche Sicherheitslücken auf eingleisigen Bahnstrecken

Bahngesellschaften wurden angewiesen, bei Bremsmanövern von Loks und Triebwagen auf den üblichen Einsatz von Streusand zu verzichten.

Foto: dapd
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Die Bahnbehörden sind aus Sicherheitsgründen angewiesen worden, Bremsvorgänge früher zu starten

Essen/Bonn/Berlin. Das Eisenbahnbundesamt sieht auf eingleisigen Bahnstrecken erhebliche Sicherheitslücken, die zu Zug-Kollisionen führen könnten. Die Behörde hat deshalb die Bahngesellschaften angewiesen, bei Bremsmanövern von Lokomotiven und Triebwagen auf den üblichen Einsatz von Streusand zu verzichten. Der Sand könne die Signaltechnik stören, so dass belegte Gleisabschnitte irrtümlich als frei gemelden werden. Dadurch sei es bereits wiederholt zu Unfällen oder gefährlichen Situationen gekommen, zitieren die Zeitungen der "WAZ"-Gruppe (Donnerstag) aus einer Allgemeinverfügung des Bundesamtes.

Wenn die neuen Regeln nicht eingehalten würden, müsse angesichts des "enormen Gefahrenpotenzials" bei möglichen Unfällen von Reisezügen "mit einer Vielzahl an Toten und Verletzten" gerechnet werden, warnt das Bundesamt in seiner Verfügung vom 20. Dezember. Es hat die Bahnbehörden deshalb angewiesen, die Bremsvorgänge früher zu starten und nur noch in Notfällen Sand einzusetzen.

Der Streusand sollte bislang vor allem auf feuchten, beispielsweise mit Herbstlaub bedeckten Schienen die Reibung beim Bremsen erhöhen, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn am Mittwoch. "Die DB setzt die Weisung des Bundesamtes bereits seit dem 21. Dezember um. Alle Lokführer habe die Weisung erhalten." Die Sicherheit von Reisenden sei nicht gefährdet gewesen, versicherte der Sprecher.

(dpa)
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