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Wirtschaft

Fall Bernard Madoff

Frau des Milliardenbetrügers Madoff muss kürzer treten

Jetzt leidet auch die Frau von Milliardenbetrüger Bernard Maddof. Sie muss jede Ausgabe über 100 Dollar vom Insolvenzverwalter absegnen lassen.

Ruth Madoff in New York.
Foto: AP

New York. Die Frau des zu 150 Jahren Haft verurteilten Milliardenbetrügers Bernard Madoff muss künftig jede Ausgabe von mehr als 100 Dollar bei einem Insolvenzverwalter anzeigen. Das entschied ein Konkursrichter in Manhattan, der Ruth Madoffs persönliches Vermögen eingefroren hat.

Der von einem Gericht bestellte Insolvenzverwalter Irving Picard hat Ruth Madoff, die bereits auf den Großteil ihres Vermögens verzichten und aus dem sieben Millionen Dollar teuren Luxusappartement in Manhattan ausziehen musste, auf die Zahlung von 45 Millionen Dollar verklagt. Picard wirft ihr vor, mit dem Geld der geprellten Anleger ein Leben in Saus und Braus finanziert zu haben.

Ruth Madoff selbst ist in dem Betrugsfall ihres Mannes nicht angeklagt. Madoff, ein einst hoch geachtete Financier, hatte mit einem betrügerischen Schneeballsystem etwa 4.800 Kunden um mindestens 13,2 Milliarden Dollar geprellt. Es ist der wahrscheinlich größte Betrugsfall in der Finanzgeschichte der USA. Madoff trat seine Haftstrafe Mitte Juli an.

 

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