06.12.12

Wohnungsnot

In Hamburg fehlen 15.000 Wohnungen

Bundesweit sind es sogar 250.000 Mietwohnungen, so der Mieterbund. Viele Mieter zahlen bereits mehr als ein Drittel ihres Nettoeinkommens.

Foto: pa/dpa/dpa-ZB
Wohnungssuche
Allein in Hamburg fehlen 15.000 Wohnungen

Berlin. Nach Schätzungen des Deutschen Mieterbunds fehlen in Deutschland rund 250.000 Mietwohnungen. Bezahlbarer Wohnraum werde immer knapper.

Nach Angaben der Organisation fehlen in den zehn deutschen Städten mit dem stärksten Wohnungsmangel insgesamt 100 000 Mietwohnungen – allein 15.000 davon in Hamburg, 31.000 in München, 17.500 in Frankfurt.

"Das Problem trifft junge Familien, Rentner, einkommensschwache Haushalte und Normalverdiener", sagte Präsident Franz-Georg Rips der "Bild"-Zeitung.

Am stärksten seien die Menschen in den Großstädten betroffen. Der Mieterbund fordert von der Bundesregierung mehr Fördermittel für den Wohnungsneubau.

Nach früheren Angaben des Mieterbundes zahlen Mieter bereits mehr als ein Drittel ihres Haushaltsnettoeinkommens (34,1 Prozent) für Miete und Nebenkosten – so viel wie noch nie.

Die Zahl der Sozialwohnungen sei zwischen 2002 und 2010 um rund ein Drittel von knapp 2,5 Millionen auf knapp 1,7 Millionen zurückgegangen.








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Neuvermietung: Miete darf nicht grenzenlos steigen

Bei der Neuvermietung einer Wohnung kann die Miete nicht beliebig angehoben werden. Denn gewisse Grenzen werden durch die ortsübliche Vergleichsmiete gesetzt.

Dabei gilt: Liegt die neue Miete 20 Prozent oder mehr über der Vergleichsmiete, gilt sie als unangemessen, wenn das Angebot an vergleichbaren Wohnungen knapp ist.

Darauf weist der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland in Berlin hin. Eine solche Mietpreisüberhöhung wird laut Paragraf fünf des Wirtschaftsstrafgesetzes als Ordnungswidrigkeit gewertet.

Liegt die neue Miete 50 Prozent über der Vergleichsmiete, kann das unter Umständen sogar als Mietwucher gelten, was laut Gesetz strafbar ist. Allerdings gibt es hier zahlreiche Ausnahmen, etwa nach aufwendigen Modernisierungen.es Jahres.

Nach Angaben des Deutschen Mieterbundes sind die Wohnkosten in Deutschland derzeit auf Rekordniveau.

Bei Neuvermietungen gebe es Preissprünge von bis zu 10 Prozent innerhalb eines Jahres. (dpa)

(dpa)
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