29.11.12

Fluggesellschaft

Air-Berlin-Chef verspricht: Keine Massenentlassungen

Mehdorn könne zwar einen Personalabbau nicht ausschließen. Wenn soll dieser aber durch natürliche Fluktuation vonstatten gehen.

Foto: dapd
Air Berlin will noch mehr sparen
Der Vorstandsvorsitzende der Fluggesellschaft Air Berlin, Harmut Mehdorn

New York. Bei der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft Air Berlin droht nach den Worten von Firmenchef Hartmut Mehdorn trotz Sparzwang kein personeller Kahlschlag. Auf die Frage, ob es Massenentlassung geben werde, antwortete Mehdorn am Donnerstag in New York: "Nein, die gibt es nicht." Er könne zwar einen Personalabbau nicht ausschließen, erklärte Mehdorn. Er hoffe aber, dies, wenn nötig, etwa durch natürliche Fluktuation hinzubekommen.

Air Berlin steckt unter anderem wegen der Folgen der Wirtschaftsflaute, der deutschen Flugsteuer und steigender Kerosinpreise in Turbulenzen. Die Gesellschaft hatte Mitte Oktober einen verschärften Sparkurs angekündigt unter dem Namen "Turbine 2013". In einem Medienbericht war von einem geplanten Abbau von 900 Arbeitsplätzen die Rede gewesen, das wäre jede zehnte Stelle. "Sie werden von mir keine absolute Zahl hören", sagte Mehdorn.

Der Air-Berlin-Chef war in die USA gereist, um Werbung für die neue Verbindung Berlin – Chicago zu machen, die am 23. März startet. Zu den bisherigen Zielen New York, Los Angeles und Miami wird es mehr Flüge geben. Mit der Auslastung der Maschinen in die USA zeigte sich Mehdorn zufrieden, besonders mit der jungen Verbindung Berlin – New York. "Das schnurrt." Air Berlin kooperiert mit American Airlines, der drittgrößten Fluggesellschaft der USA. "Das ist ein Gewinn für beide Seiten."

(dpa)
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