Dienstag, 29. Mai 2012, 12:10

Abendblatt als Startseite | Aboservice | E-Paper

www.abendblatt.de

  • E-Mail
  • Singles
  • Branchenbuch
  • Jobs Hamburg
  • Immobilien Hamburg
  • Kleinanzeigen
  • Info
  • Rechner
  • Ticket kaufen
  • studiVZ
  • meinVZ
Magazin Hafen Magazin Senioren

Wirtschaft

Günstige Kfz-Versicherungen

Kunden profitieren vom Preiskampf der Assekuranzen

Wie der Kampf um die Autokäufer den Schaden- und Unfallversicherern in Deutschland das Geschäft verhagelt - wieder einmal.

Der Opel Corsa ist der neue Spitzenreiter bei den Kleinwagen: 11.392 Exemplare wurden im Juni verkauft.
Foto: DPA

Bildergalerie

Berlin. Der Preiskampf wird den Schaden- und Unfallversicherern in Deutschland auch 2009 die Stimmung vermiesen: Der versicherungstechnische Gewinn werde sich 2009 auf 750 Millionen von 1,75 Milliarden Euro mehr als halbieren, teilte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Mittwoch in Berlin mit. Während die Prämien wie im vergangenen Jahr nur um 0,2 Prozent steigen dürften, rechnet die Branche mit einem um 1,5 Prozent steigenden Schadenaufwand.

Allein in der Kraftfahrt-Versicherung werde ein Verlust von 500 Millionen Euro auflaufen, erwartet der GDV. Im vergangenen Jahr hatten die Versicherer in dieser Sparte, die 37 Prozent der Einnahmen in der Sachversicherung ausmacht, schon 400 Millionen Euro Verlust erwirtschaftet.

Den Verbrauchern kommt der Preiskampf zugute: Die Prämien würden in diesem Jahr voraussichtlich noch einmal um 1,5 Prozent sinken, nachdem sie bereits 2008 um zwei Prozent zurückgegangen waren.

Preisrutsch bei Versicherungen

Die Versicherer versuchen seit Jahren immer wieder, die Preiserosion bei Autoversicherungen zu stoppen. Weil diese Versicherungen aber auch als gutes Mittel gelten, um Kunden für andere Policen zu gewinnen, entflammt der Preiswettbewerb stets aufs Neue.

In der Industrieversicherung habe die Branche die Rezession bisher noch kaum zu spüren bekommen, sagte der Vorsitzende des Hauptausschusses Schaden- und Unfallversicherung im GDV, Robert Pohlhausen. „Der größte Teil des Geschäfts ist für das laufende Jahr längst geschrieben, so dass uns auf der Einnahmenseite die Folgen der Wirtschaftskrise noch nicht im vollen Umfang treffen werden.“ (Reuters)

 

Artikel versenden

Bitte füllen Sie alle mit * gekennzeichneten Felder aus