Arbeitslosengeld

Berechnungsgrundlage für das Arbeitslosengeld ist der Bruttoverdienst eines Beschäftigten der letzten 52 Wochen vor der Arbeitslosigkeit. Die Agentur für Arbeit errechnet daraus ein pauschaliertes Nettoentgelt pro Woche. Die Höhe des Arbeitslosengeldes beträgt 60 Prozent davon; wer ein oder mehrere Kinder hat, bekommt 67 Prozent. Da es wie in allen anderen Sozialversicherungen auch bei der Arbeitslosenversicherung eine Beitragsbemessungsgrenze gibt (derzeit 5150 Euro), gibt es auch eine Höchstgrenze bei der Auszahlung. Wer also in diesem Jahr durchgängig mehr als 5150 Euro brutto im Monat verdient hat, erhält im kommenden Jahr maximal 395,78 Euro pro Woche bzw. 1583,12 Euro pro Monat Arbeitslosengeld - egal, wie hoch sein tatsächlies Bruttogehalt war. Und das für maximal zwöl Monate, bzw. 18 Monate, wenn der Betroffene älter als 55 Jahre ist. (eni)