Die Rendsburger Nobiskrug-Werft ist gerettet: Durch den Einstieg des arabischen Konzerns Abu Dhabi Mar als neuen Investor sei die drohende Insolvenz der schleswig-holsteinischen Traditionswerft vom Tisch.

Der arabische Konzern Abu Dhabi ist als Investor bei der Rendsburger Nobiskrug-Werft eingestiegen.
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Kiel/Rendsburg . „Die Werft bleibt liquide, der Geschäftsbetrieb geht weiter“, sagte Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU) am Montag in Kiel. Vertreter von ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS), der alten und neuen Investoren, der Finanzinstitute und der Landesregierung sowie die Geschäftsführung der Werft hatten sich zuvor auf ein Konzept geeinigt, das den Fortbestand der Werft sichert.
20 Millionen Euro für Werft Nobiskrug
Investor schluckt Nobiskrug
Zu diesem sogenannten Memorandum of Understanding gehören der Einstieg von Abu Dhabi Mar als neuem Investor im Wege einer Kapitalerhöhung, Garantien für Yacht-Aufträge durch TKMS, ein vom Land verbürgter Bauzeitfinanzierungskredit und Regelungen für die Zwischenfinanzierung bis zur Umsetzung des Gesamtkonzepts. Alle Beteiligten hätten diesem zugestimmt. Der erste Teil der Zwischenfinanzierung in Höhe von drei Millionen Euro werde Nobiskrug spätestens an diesem Dienstag zur Verfügung stehen.
„Wenn jetzt alle das umsetzen, was am Wochenende vereinbart wurde, ist der Fortbestand der Nobiskrug gesichert“, sagte Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Jörn Biel (CDU). Die Vereinbarung werde nicht nur die rund 430 Arbeitsplätze bei Nobiskrug erhalten, sondern auch auch viele Jobs bei den Zulieferern und in der Region, sagte er







