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Wirtschaft

Zahl der positiven Signale steigt

EZB: Konjunktur erholt sich früher als erwartet

Ist das schon der Silberstreifen am Horizont? Die Europäische Zentralbank sieht eine wachsende Zahl positiver Signale. Damit sei eine Erholung eventuell früher möglich, sagt EZB-Vize Lucas Papademos.

EZB-Vizepräsident Lucas Papademos macht Hoffnung auf ein Ende der Krise: Er sagte, es gebe mehrere Anzeichen, die darauf hindeuten, dass sich die Konjunktur stabilisiere.
Foto: REUTERS

Wien. Die derzeitige Wirtschaftskrise könnte nach Einschätzung von EZB-Vizepräsident Lucas Papademos früher als ursprünglich erwartet zu Ende gehen. Es gebe eine zunehmende Zahl positiver Signale, die darauf hindeuteten, dass sich die Konjunktur stabilisiere. Deshalb sei eine Erholung eventuell früher möglich, sagte Papademos am Donnerstag bei einer Konferenz der Österreichischen Nationalbank in Wien.

Die EZB hatte ihren Leitzins vergangene Woche im Kampf gegen die schwerste Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten auf ein Prozent gekappt und überraschenderweise weitere Zinssenkungen in den kommenden Monaten nicht völlig ausgeschlossen. Papademos sagte, es sei notwendig, die eingeleiteten Maßnahmen, Zinssenkungen und Liquiditätsspritzen sowie den kürzlich angekündigten Ankauf von Pfandbriefen bei einer Erholung der Konjunktur wieder zurück zu fahren. Richtschnur aller Entscheidungen werde die Sorge um die Preisstabilität in der Währungsunion sein. abendblatt.de/rtr

 

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