Ein unabhängiger Gerichtsmediziner hat während einer Autopsie festgestellt, dass der US-Schauspieler David Carradine sich nicht umgebracht hat.

Wurde David Carrdine vielleicht doch ermordet?
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New York. Der US-Schauspieler David Carradine war vor gut einer Woche tot in seinem Hotelzimmer in Thailand gefunden worden. Um seinen Hals und sein Geschlechtsteil waren Kordeln gewickelt, die Reiningungskraft hatte die nackte Leiche des 72-Jährigen im Schrank gefunden. Schließlich ging man davon aus, Carradine habe Selbstmord begangen, er hätte sich beim Masturbieren selbst stranguliert.
Seine Familie hielt Suizid jedoch für ausgeschlossen. Sie beauftragten das FBI und forderten eine weitere gerichtsmedizinische Untersuchung in New York. Jetzt präsentierte der Pathologe Michael Baden das Resultat seines Berichts. Ganz im Gegensatz zu dem, was die Thais vermuteten, kann er einen Selbstmord ausschließen. Der New Yorker erklärte zwar, dass er noch weitere Informationen aus Thailand brauche, um die genaue Todesursache festzustellen. Suizid schließe er dennoch aus. Das Ergebnis der Autopsie in Thailand soll in frühestens drei Wochen vorliegen.
Doch wie kam Carradine dann ums Leben? Wurde er womöglich doch ermordet? Der 72-Jährige war zu Dreharbeiten in Thailand. Der Schauspieler war in den 70er Jahren als kämpfender Mönch in der Kult-Serie „Kung Fu“ bekanntgeworden. Vor wenigen Jahren spielte er die Rolle des Bill in Quentin Tarantinos Kino-Zweiteiler „Kill Bill“.
















