Streit beigelegt
Mel Gibson legt "Passion Christi"-Streit nieder
Jahrelang hat sich Mel Gibson mit seinem "Passion Christi"-Drehbuchautor wegen zu geringer Zahlungen gestritten. Jetzt einigten sie sich außergerichtlich.
Mel Gibson und sein Co-Autor einigten sich außergerichtlich.
Foto: REUTERS
Los Angeles. Ein für Anfang Juni angesetztes Gerichtsverfahren im Streit um Zahlungen für den Film "Die Passion Christi" wurde abgesagt, wie das Hohe Gericht in Los Angeles mitteilte. Einzelheiten der Einigung wurden nicht genannt. Der Drehbuchautor Benedict Fitzgerade hatte Gibson verklagt und erklärt, dieser habe ihn überredet, für ein wesentlich geringeres Honorar als üblich an dem Film "Die Passion Christi" (2004) mitzuarbeiten. Fitzgerald hatte dem Oscar-Gewinner Vertragsbruch und Betrug vorgeworfen und ihn auf zehn Millionen Dollar verklagt.
Gibson habe ihm gesagt, der Film habe nur ein Budget von vier bis sieben Millionen Dollar, erklärte Fitzgerald in seiner Klageschrift. In Wahrheit habe das Budget aber bei 25 bis 50 Millionen Dollar gelegen, und später seien schätzungsweise 600 Millionen Dollar an Einnahmen erzielt worden. Fitzgerald zufolge hat Gibson bei den Dreharbeiten für den Film über die Kreuzigung Christi gesagt, er wolle sich daran nicht bereichern, sondern betrachte ihn als ein persönliches Geschenk für seinen katholischen Glauben. Etwaige Einnahmen sollten demnach an die Mitarbeiter verteilt werden. Fitzgerald beschwert sich, er sei mit 75 000 Dollar abgespeist worden. Gibson sollte die Diskrepanz vor Gericht erklären.




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