Dienstag, 29. Mai 2012, 09:41

Abendblatt als Startseite | Aboservice | E-Paper

www.abendblatt.de

  • E-Mail
  • Singles
  • Branchenbuch
  • Jobs Hamburg
  • Immobilien Hamburg
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Rechner
  • Ticket kaufen

Mondlandung

Treffen in Dayton

Obama empfängt Besatzung von „Apollo 11"

Der US-Präsident trifft unter anderem die Astronauten Neil Armstrong, Edwin „Buzz" Aldrin und Michael Collins.

Einstige Mitglieder der Apollo-Besatzung: Tom Stafford (re.) und Neil Armstrong (li.).
Foto: AP

Washington/Dayton. US-Präsident Barack Obama empfängt am 40. Jahrestag der Mondlandung die Besatzung des Raumschiffs „Apollo 11“. Die Astronauten Neil Armstrong, Edwin „Buzz“ Aldrin und Michael Collins treffen den Präsidenten am kommenden Montag. Die Veranstaltung ist eine von nur zweien, an denen die gesamte „Apollo 11“-Crew teilnimmt. Die zweite ist ein Vortrag in der Smithsonian Institution am Sonntagabend.

Der 78 Jahre alte Armstrong, der am 21. Juli 1969 als erster Mensch den Mond betrat, und der gleichaltrige Collins treten nur noch selten in der Öffentlichkeit auf. Der 79-jährige Aldrin, der zweite Mann auf dem Mond, gibt hingegen häufiger Interviews.

Aldrin war zusammen mit Armstrong und zehn weiteren Astronauten der Apollo-Missionen am Freitag auch Gast einer Ehrung im US-Luftwaffenmuseum in Dayton im US-Staat Ohio. Dabei wurde in einem Video noch einmal gezeigt, wie Armstrong am 20. Juli (nach amerikanischer Zeit) als erster Mensch den Mond betrat und seine berühmten Worte sagte: „One small step for man, one giant leap for mankind.“ (Ein kleiner Schritt für den Menschen, eine riesiger Sprung für die Menschheit).

Keine Zeit zum Genießen

„Es war beeindruckend“, sagte Armstrong, als er sich an seinen Blick auf den Mond bei den ersten Schritten erinnerte. Es sei ein einzigartiges und denkwürdiges Erlebnis gewesen. Er und Aldrin hätten aber nur wenig Zeit gehabt, um diese Erfahrung zu genießen. „Wir hatten kaum fünf Sekunden, da bekamen wir eine Nachricht von der Bodenkontrolle, dass wir mit der nächsten Sache weitermachen sollten.“

Der Astronaut Eugene Cernan, der in der Apollo 10 war, scherzte, sie seinen zum Mond geflogen, um eine weiße Linie zu malen, der die Apollo 11 folgen konnte: „Jeder wusste, dass Neil auf dem Mond landen konnte, aber wir hatten nicht sehr viel Vertrauen, ob er ihn auch findet.“ „Das muss ich mir jetzt schon seit 40 Jahren anhören“, gab Armstrong zurück.

 

Artikel versenden

Bitte füllen Sie alle mit * gekennzeichneten Felder aus