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Journal

Bunte Kiku gegen graue Herbsttage

Langsam verblühen die Blumen im Garten. Attraktiver Nachschub könnten Gartenchrysanthemen sein, die es jetzt in Töpfen zu kaufen gibt und die man noch draußen einpflanzen kann. In 15 Farben blühen die frostfesten Gartenastern oder Chrysanthemen, machen graue Herbsttage bunt.

Chrysanthemen wurden zuerst in China gezüchtet, dann in Japan. Dort heißen sie Kiku. Eine 16-blättrige Kiku schmückt sogar das kaiserliche Wappen. Erst im 17. Jahrhundert blühten die Chrysanthemen auch in Europa - heute gibt es 5000 verschiedene Sorten, darunter winterharte für draußen und solche, die nur im Zimmer gedeihen.

Zimmer-Chrysanthemen sollten an einem hellen Platz stehen, aber vor praller Sonne geschützt werden. Je kühler der Ort, desto länger blühen sie. Etwa zweimal die Woche mäßig gießen. Welke Blüten regelmäßig abknipsen. Gartenchrysanthemen sind sehr widerstandsfähig, überstehen frostige Nächte ohne größeren Schaden. Sie brauchen fruchtbare, gut drainierte Erde (durch Zugabe von Kompost, Mulch oder anderen organischen Stoffen) - und wenigstens einen halben Tag Sonne. Meist reicht der Regen für die Bewässerung aus, bei Trockenheit wie auch nach dem Einpflanzen gießen. Bei starkem Frost: Pflanzen mit Laub oder Reisig bedecken.M.K.

 

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