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Journal

Schön häßlich oder häßlich schön?

Die westliche Welt wird immer mehr beherrscht von virtuellen und zum gängigen Schönheitsideal hinoperierten Kunstwesen. Magere oder elend aussehende Models und vorgestanzte Vorstellungen prägen das Bild von dem, was heute als schön gilt. Solche Vorstellungen machen nicht glücklich, weiß der Club der Häßlichen, der sich jetzt zum fünften Mal trifft, und das an anderem Ort: In der Galerie 14 Dioptrien. Zu diesem Anlaß präsentiert Galeristin Nicole Schwarzbauer Werke von Wissenschaftlern und Künstlern zum Thema "Schönheit und Häßlichkeit". Das weitere Programm lockt mit einem Vortrag der Berliner Professorin Annamaria Rucktäschel über "Schönheitswahn", mit dem ausgezeichneten Kurzfilm "Dow Jane Index" von Alex Schmidt aus der Hamburg Media School und mit Skulpturen, virtuellen Arbeiten und dem Video "Veins", das unter die Haut schaut, alles hergestellt von der Hamburger Künstlerin und Wahl-New-Yorkerin Nora May Klumpp. Der Berliner Fotograf Dirk Hasskarl zeigt außerdem die Ergebnisse seiner Expressgalerie, die er eigens für den Club der Häßlichen mit Fotos von Menschen angelegt hat, die in den Club eingetreten sind oder ihn unterstützen.

Club-der-Häßlichen-Treff mit Ausstellung: 16. März in der Galerie "14 Dioptrien - Kunst und Kollateralwaren", Schlüterstraße 14. 20146 HH. Ausstellung bis 26. März. Beginn 19 Uhr. Der Eintritt ist wie immer frei.kny

 

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