Die Vampirjagd nimmt kein Ende
Endlose Jahre lief die langatmige Horrorserie Buffy - Im Bann der Dämonen über die US-Fernsehschirme (1997-2003). Hauptfigur Buffy, ein harmloses blondes Dummchen, das an ihrer Highschool umschwärmt wird, obwohl sie schon mal eine Schule abgefackelt hat, besitzt eine entscheidende Fähigkeit: Sie kann Blutsauger vernichten, die die Weltherrschaft an sich reißen wollen. Darum macht sich die 17jährige Buffy (Sarah Michelle Gellar) auf die Jagd, verliebt sich dabei ausgerechnet in den melancholischen Vampir Angel, was zu zahlreichen Komplikationen führt. Die erste Staffel wurde mit extrem niedrigem Budget abgedreht; wie die Vampire zu Staub zerfallen, mußte später noch verfeinert werden. In den folgenden sechs Staffeln zieht die Handlung endlose Schleifen und Nebenstränge, warten neue Bösewichter und Liebschaften. Die Gruselserie mischt Genres, die nicht zusammengehören: Soap, Monstershow und Teenie-Trash. Immerhin beweist Buffy-Schöpfer Joss Whedon Sinn für Ironie: Normalerweise jagen Vampire junge Mädchen, hier jagt ein junges Mädchen Vampire.



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