Jesus und die Jagd nach Vampiren
Jesus ist wieder auf der Erde. Aber bevor er sich, wie zugesagt, ans Richten der Guten und der Bösen machen darf, wartet Arbeit auf ihn: Er muß eine Armee von Vampiren besiegen, die Lesben hassen und das Tageslicht nicht scheuen. In Jesus Christ Vampire Hunter (USA, 2001) verbindet Regisseur Lee Demarbre ungeniert Kung Fu und biblische Prophezeiung, stellt Jesus den mexikanischen Ringerhelden El Santos an die Seite und verkündet nebenbei seine Auffassung zur modernen Sexualmoral. Ach so: Das Ganze ist auch noch ein Musical. Am Ende gibt's sogar eine Bergpredigt und ein paar Wunderheilungen. Wer religiös ist, sollte sich diesen Film besser nicht ansehen. Werteliberale Filmliebhaber aber geraten ins Schwärmen anläßlich wohl einmaliger Szenen der Filmgeschichte wie dieser: In einer Bar, wo sie in Ruhe ihr Bier trinken wollten, rücken Jesus und El Santos den Vampiren sogar mit Zahnstochern zuleibe. Das Foto zeigt den Bildschirmschoner zum Film.



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