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Journal

Schluss mit der Gleichmacherei!

Eine Umfrage bestätigt: Frauen und Männer sind unterschiedlich. Mädels können besser reden und unauffälliger auf fremde Hintern schauen. Kerle sind unordentlich und schweigen. Trotzdem finden sie immer zueinander.

Frauen denken emotional, Männer rational. Was ist dran an solch einem Statement, haben wir uns, wie sicherlich viele andere auch schon, gefragt und sind der Sache auf den Grund gegangen. Andauernd müssen wir Frauen uns anhören, dass wir nicht Auto fahren können und von Technik keine Ahnung haben. Aber ist es denn wirklich so, oder bilden die Männer sich da nur etwas ein? Woher kommen diese Vorurteile eigentlich, und was hat es mit ihnen auf sich?

Zu dem Thema, dass Männer und Frauen sich unterschiedlich verhalten, haben wir eine Umfrage durchgeführt und folgendes Ergebnis erhalten:

Das Vorurteil, dass Männer oft zu unordentlich sind, bestätigten uns Männer und Frauen. Mirco S. sagte dazu: "Frauen sind manchmal einfach zu penibel." Sabine M.: "Männer können einfach nicht zuhören, aber sie haben auch einen ganz anderen Wortschatz." Allerdings fehlen ihnen die Worte beim Ansprechen einer Frau nicht, wofür die Frauen ihnen auch dankbar sind. Männer und Frauen denken von Natur aus unterschiedlich und verstehen sich deshalb oft falsch. Sebastian M.: "Frauen denken emotional, Männer rational."

Außerdem ergab unsere Umfrage: "Das Äußere zählt doch." Männer und Frauen achten zuerst aufs Äußere. Allerdings schauen die meisten Frauen zuerst auf die Augen der Männer, während die Männer sich die Frau von oben bis unten anschauen. In einer Partnerschaft achten Männer sowie Frauen darauf, dass der Partner offen, ehrlich, aber auch lebhaft ist. Katrin B. sagte wie viele andere: "Mein Partner sollte ein guter Mix aus allem sein."

Dass Männer oft schlecht zuhören oder Frauen sie dabei erwischen, wie sie anderen Frauen hinterher starren, liegt daran, dass sie früher tagsüber auf der Jagd waren. Dort wurde wenig geredet, und sie mussten anderen auch nicht zuhören. Der gerade Blick ist darauf zurückzuführen, dass sie ihre Beute im Visier behalten mussten.

Es stimmt aber nicht, dass nur Männer anderen Frauen hinterher gucken. Frauen schauen anderen Männern mindestens genauso oft nach. Sie haben nur anders "ausgebildete" Augen und werden deshalb selten dabei erwischt. Dies ist, ebenso wie bei den Männer, auf früher zurückzuführen. Die Frauen blieben zu Hause, kümmerten sich um die Kinder und beschützten ihr Heim. Da mussten sie zur Seite gucken können, ohne den Kopf drehen zu müssen. Sie haben also einfach ein weiteres Blickfeld als die Männer entwickelt.

Oft beschweren sich Männer, dass Frauen zu viel reden. Aber sie können gar nicht anders. Frauen sind es gewöhnt, viel zu reden, da sie, im Gegensatz zu den Männer, früher zu Hause blieben und dort viel mit ihren Kindern oder den anderen Frauen redeten.

All die aufgezählten Unterschiede liegen an den unterschiedlichen Genen und an der unterschiedlichen Sozialisation. Jedoch bestätigen Ausnahmen in jeder Hinsicht die Regel.

Franziska Pannwitz, Sandra Prieß und Ilka Landau, Kl. 11 Gesamtschule Walddörfer

 

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