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Journal

Tragikomische Geschichte der Schokoladenkunst

Ein zartbitterer Geschmack bleibt zurück nach der Lektüre des holländischen Romans "Der Chocolatier" von Philibert Schogt. Diese tragikomische Geschichte eines seit Jahrzehnten führenden Chocolatiers in Toronto, dem ausgerechnet ein amerikanischer Supermarkt mit jungen wilden Schokoladenkünstlern vor die Nase gesetzt wird, war in den Niederlanden ein großer Publikumserfolg und wird auch hier vielen Lesern auf der Zunge zergehen.

Der Roman ist sehr gut durchdacht, steckt voller überraschender Wendungen und ironischer Zitate, und er ist lebendig erzählt. Den 43-jährigen Schogt, der in seiner Kindheit in Kanada lebte, zeichnen Sprachtalent und Fantasie aus, aber auch Bildung. Der Amsterdamer hat Philosophie und Mathematik studiert. (dpa)

Philibert Schogt: Der Chocolatier. List Verlag, 349 Seiten; 22 Euro.

 

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