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Journal

Die Frau hinter den dicken Zöpfen

Sie war in den 60er-Jahren der Schwarm vieler kleiner und großer Jungs und klebte als "Bravo"-Starschnitt an so mancher Teenager-Wand: Marie Versini, die zusammen mit ihrem französischen Landsmann Pierre Brice die Vorstellungen der Deutschen vom Aussehen der Indianer entscheidend mitgeprägt hat. "Ich war Winnetous Schwester" heißt selbstironisch in Anspielung auf ihre Rolle als Nscho-tschi (l.) ihre Autobiografie. Im Film durfte die aparte Darstellerin den fiebernden Old Shatterhand pflegen, und der verliebte sich prompt in sie - weil sein Blutsbruder Winnetou gerade mal nicht aufpasste. Mehr über die Frau hinter den dicken Zöpfen, ihr Leben und die Rollen der heute 63-Jährigen, die auch für den Film "Liebesnächte in der Taiga" vor der Kamera stand, erfährt man aus diesem reich bebilderten Buch. (vob)

  • Marie Versini: Ich war Winnetous Schwester. Karl May Verlag, 320 Seiten; 29,90 Euro.

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