Stärke 4,1
Erdbeben in Oberfranken
Der Boden unter den Füßen der Oberfranken schwankte, ein Grollen war zu hören: Die Erde im Grenzgebiet zwischen Bayern und Tschechien bebte am...
Hof. Der Boden unter den Füßen der Oberfranken schwankte, ein Grollen war zu hören: Die Erde im Grenzgebiet zwischen Bayern und Tschechien bebte am Freitag so stark wie seit 16 Jahren nicht mehr. Die Erschütterungen in den Regionen Marktredwitz und Hof a. d. Saale erreichten am Mittag eine Stärke von 4,1 auf der Richterskala. Seismologe Joachim Wassermann von der Erdbebenwarte der Ludwig-Maximilians-Universität München: "Das Epizentrum lag 20 bis 30 Kilometer auf tschechischer Seite." Bereits in der Nacht seien Beben bis zu einer Stärke von 3,7 zu spüren gewesen. Die Erdstöße seien mit einem lauten Knall oder "Rollen und Grollen" verbunden gewesen. Schäden oder Verletzte wurden nicht gemeldet.


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