Die Tränen der Brigitte Bardot: Heute beginnt das Robbenschlachten
MONTREAL. Allen internationalen Protesten zum Trotz beginnt am heutigen Sonnabend bei Morgengrauen ein blutiges Drama, das weltweit seinesgleichen sucht: Kanada hat 325 000 Sattelrobben und 10 000 sogenannte Klappmützen zum Töten freigegeben. Allein im Golf des St.-Lorenz-Stroms dürfen Fischer 91 000 Robben erschlagen oder erschießen. Die übrigen werden vor Neufundland und Labrador geschlachtet. Ein lukratives Geschäft: Ein Fell bringt bis zu 100 Dollar. Tierschützer appellierten vergeblich an Kanadas Regierung, das "Gemetzel" zu verbieten. Die französische Schauspielerin Brigitte Bardot (71), die extra nach Ottawa geflogen war, bat Premier Stephen Harper unter Tränen, sie anzuhören. Sie wurde nicht vorgelassen.


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