Das Reich Alexanders des Großen
Seine Geburt, sein Leben und sein Tod waren gleichermaßen Stoff für Legenden. Als Alexander der Große (356-323 v. Chr.) im makedonischen Pella zur Welt kam, soll Feuer vom Himmel gefallen sein und die Erde gebebt haben. Mit 18 Jahren gewann der Königssohn seine erste Schlacht. Nach seinem berühmten Sieg von Issos (Drei-Drei-Drei) über die Perser begann er, ein Weltreich aufzubauen, das tief ins ferne Asien reichte und am Ende vier Millionen Quadratkilometer umfasste. Mit 25 herrschte er als ägyptischer Pharao und König von Persien. Er träumte vom grenzenlosen Austausch der Kulturen und von der Verschmelzung der Völker, mehr als 2300 Jahre bevor der Begriff "Globalisierung" ersonnen wurde. Doch er war nicht nur genial, sondern auch grausam. So soll er den Mord an seinem Vater Philip II. (336 v. Chr.) und an etlichen seiner Berater angestiftet haben, weil diese seine Macht bedrohten. Mysteriös blieb bis heute auch sein Tod. Starb er an Typhus, an Malaria - oder wurde er vergiftet? Ebenso ist es noch immer ein Geheimnis, wo sein Grab liegt.


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