Erforscht: Warum Raubtiere im Zoo oft krank werden
London. Raubtiere haben die Freiheit im Blut: Je größer ihr Jagdraum in der Natur ist, desto stärker leiden sie in Gefangenschaft. Dazu gehören Eisbären, denen in Gefangenschaft nur ein millionstel ihres natürlichen Lebensraums zur Verfügung stehen. Aber auch Löwen oder asiatische Elefanten sind britischen Wissenschaftlern zufolge besonders anfällig dafür, ein stereotypes Verhalten zu entwickeln, beispielsweise den Kopf rhythmisch hin- und herzuschwenken. Im Fachblatt "Nature" (Bd. 425, S. 473) fordern die Forscher, die Haltungsbedingungen der Tiere wesentlich zu verbessern oder auf diese Arten zu verzichten. In Deutschland soll das Halten von wilden Tieren wie Affen, Elefanten und Bären in Zirkussen verboten werden.


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