Mutter weiterhin verschwunden
Totes Baby aus Engen hat bei Geburt gelebt
Das Baby, das am Wochenende tot in einem Wald bei Engen im Kreis Konstanz gefunden wurde, hat bei der Geburt gelebt.
Foto: ddp
Engen. Das Baby, das am Wochenende tot in einem Wald bei Engen im Kreis Konstanz gefunden wurde, hat bei der Geburt gelebt. Das habe die durchgeführte Obduktion ergeben, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei heute mit. Als das kleine Mädchen gefunden wurde, sei es vermutlich zwei bis sieben Tage tot gewesen. Die genaue Todesursache habe das rechtsmedizinische Institut der Universität Freiburg noch nicht feststellen können. Dafür seien weitergehende Untersuchungen erforderlich.
Von der Mutter gibt es weiterhin keine Spur. Um herauszufinden, wer die Mutter sein könnte und wie der Säugling in den Wald gelangt ist, hat die Polizei eine spezielle Ermittlungsgruppe eingerichtet.
Das Neugeborene war am vergangenen Sonntag in einer Einkaufstasche aus Kunststoff verpackt nahe einer Grillhütte gefunden worden. Junge Leute hatten die Tasche beim Sammeln von Brennholz und Reisig am Samstagabend mit zu der Hütte genommen. Bei Aufräumarbeiten nach einem Fest in den frühen Morgenstunden des Sonntags machten die Teilnehmer der Feier den grausigen Fund. Kriminaltechniker hatten noch in der Nacht mit der Spurensuche begonnen.



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