Wissenschaftler in Sorge: Beatles locken Aliens an
London. Unerwarteter Ärger für die Nasa: Seit die US-Raumfahrtbehörde anlässlich ihres 50. Jubiläums am vergangenen Montag den Beatles-Hit "Across the Universe" ins Weltall gesendet hat, warnen Wissenschaftler vor unerwarteten Konsequenzen - gar einer Invasion von Außerirdischen.
"Bevor wir auch nur symbolische Nachrichten aussenden, müssen wir eine offene Debatte über potenzielle Risiken führen", kritisierte Dr. Douglas Vakoch vom amerikanischen Seti-Institut, das führend bei der Suche nach außerirdischem Leben ist. Seti sucht seit 20 Jahren mit Radioteleskopen vergeblich nach Funksprüchen von Aliens. Einige frustrierte Astrophysiker fordern, dass das Institut Signale ins All pulst, um den Rest des Universums auf unsere Existenz aufmerksam zu machen. Andere wünschen sich mehr Nachrichten wie jene, die die Nasa den Raumsonden "Voyager" und "Pioneer" beilegte - Aufnahmen von Stimmen, Musik und Landkarten sowie Gravuren von Menschen.
"Es ist gut gemeint, eine Enzyklopädie zu versenden, doch genau dies könnte für kommende Generationen zum Problem werden", so Vakoch. "Die Chancen einer Invasion sind gering, aber die Konsequenzen wären riesig - das Ende des Lebens auf der Erde", sagt auch Astronom Barrie Jones. "Wer interstellaren Raum durchqueren kann, wäre uns Menschen haushoch überlegen."


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