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Aus aller Welt

40 Verletzte nach Fährkollision in der Türkei

Beim Zusammenstoß einer türkischen Fähre mit einem unter ukrainischer Flagge fahrenden Frachtschiff vor Istanbul sind gestern rund 40 Menschen verletzt worden.

ISTANBUL. Beim Zusammenstoß einer türkischen Fähre mit einem unter ukrainischer Flagge fahrenden Frachtschiff vor Istanbul sind gestern rund 40 Menschen verletzt worden. Sie wurden in Krankenhäuser gebracht. Die meisten der Fahrgäste haben sich bei dem Zusammenprall den Kopf angeschlagen. Tote gab es nicht.

Die Gründe für den Unfall im Marmarameer waren zunächst unklar. Die "Salih Reis-4" hatte den ankendern Frachter frontal gerammt. Nach Angaben der Küstenwache fuhr die Fähre aus eigener Kraft zurück in Istanbuls Yenikapi-Hafen. Das für rund 450 Insassen ausgelegte Schiff gehört zum städtischen Unternehmen IDO. Es verbindet Bostanci auf der asiatischen Seite Istanbuls mit der rund 110 Kilometer südwestlich gelegenen Insel Avsa.

"Es ging alles ganz schnell. Plötzlich wurden wir von unseren Sitzen geschleudert, die Scheiben zersplitterten, und es brach Panik aus", erzählte eine Passagierin dem türkischen Fernsehsender NTV. Die Behörden nahmen Ermittlungen auf.AFP, rtr

 

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