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Maß nicht voll - "40 Prozent schlecht eingeschenkt"

Die Maß ist nicht voll: Nach einer ersten Bilanz des Vereins gegen betrügerisches Einschenken (VGBE) auf dem Oktoberfest waren 40 Prozent der kontrollierten Maßkrüge nicht bis zum Eichstrich gefüllt. "Es hat alles sehr hoffnungsvoll angefangen", berichtet Vorstandsmitglied Jan-Ulrich Bittlinger. Im Schottenhamel-Zelt habe er nach dem Anstich durch Oberbürgermeister Christian Ude die erste sauber eingeschenkte Maß seines Lebens erhalten. Je weiter der Abend voranschritt, desto schlechter sei die Schankmoral geworden. Der Verein prüfte am ersten Wiesn-Tag mehr als 1000 Maß Bier. Das Ergebnis sei besser als in den Vorjahren, aber immer noch ernüchternd. Mehr als 400 der Liter-Krüge seien mit weniger als 0,9 Liter Bier gefüllt gewesen. Wenn nur 0,1 Liter Bier weniger im Glas seien, koste die 7,50 Euro teure Maß 75 Cent zuviel. Auf das gesamte Fest hochgerechnet seien das 4,5 Millionen Euro zusätzlich für die Wirte, die zudem nur die Menge des ausgeschenkten Bieres versteuern müssten, nicht die verkauften Maß Bier, wie der Verein beklagt.dpa

 

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