Nach Hurrikan Isaac
Mehr als 400.000 Haushalte ohne Strom
Der Hurrikan ist weg, die Auswirkungen im Süden der USA sind noch lange nicht behoben. Noch immer warten Hunderttausende auf Strom.
New Orleans. Die US-Golfküste hat noch immer mit den Auswirkungen des Hurrikans "Isaac" zu kämpfen: Im Großraum New Orleans waren am Samstagabend (Ortszeit) mehr als 400.000 Haushalte weiter ohne Strom. Im nördlich der Stadt gelegenen Bezirk Tammany wurden außerdem neue Evakuierungen angeordnet, weil die Schleuse eines Kanals unter dem Druck der Wassermassen nachzugeben drohte.
Der seit dem Erreichen der Küste am Dienstag deutlich abgeschwächte Sturm zog unterdessen mit viel Regen und einigen schweren Gewittern weiter Richtung Norden. In den Staaten Missouri und Illinois wurden nach Angaben der Wetterbehörden jeweils zwei Tornados registriert. Über größere Schäden war zunächst jedoch nichts bekannt.
Auf den Bohrinseln im Golf von Mexiko ist nach dem Durchzug des Hurrikans die Arbeit wieder aufgenommen worden. Ersten Erkenntnissen zufolge wurde kein größerer Schaden an den Anlagen angerichtet, wie der Ölkonzern BP mitteilte. Nach Angaben der Behörden stand die Produktion bis Freitag (Ortszeit) auf 499 von 596 Bohrplattformen und auf 48 von 76 Erkundungsanlagen noch still. Die Ölkonzerne begannen jedoch damit, ihre Arbeiter zurückzubringen. Wegen des herannahenden Sturms hatten sie die Bohrinseln vor gut einer Woche aus Sicherheitsgründen evakuiert. Der Produktionsausfall führte zu einem Anstieg des Ölpreises.
Mit Material von dapd
















