US-Musikszene
Hip-Hop-Manager Chris Lighty tot in New York gefunden
Er verhalf Stars wie 50 Cent, Mariah Carey und Rihanna zu mehr Erfolg. Jetzt wurde der 44-Jährige mit einer Schusswunde im Kopf aufgefunden.
New York. Er war der Förderer hinter Stars wie Sean "Diddy" Combs, 50 Cent und Mariah Carey: Jetzt wurde Chris Lighty mit einer Schusswunde im Kopf tot in seiner New Yorker Wohnung aufgefunden. Die Behörden gehen von einem Selbstmord aus, teilte Polizeisprecher Paul Browne mit. Ein Abschiedsbrief sei nicht gefunden worden, aber die Schusswaffe. Es gebe keine Spuren, dass jemand gewaltsam in die Wohnung eingedrungen sei. Lighty war 44 Jahre alt.
Lighty gehörte seit Jahrzehnten zur Szene, arbeitete mit Pionieren wie LL Cool J, bevor er seine eigen Managementfirma Violator startete. Zuletzt befand er sich mitten in einem Scheidungsprozess und soll finanzielle und persönliche Probleme gehabt haben.
Lighty sorgte nicht nur dafür, dass seine Schützlinge musikalischen Erfolg haben, sondern eröffnete ihnen weitere Geschäftsfelder – Werbung für Schuhe hier, da eine Softdrink-Partnerschaft, dort eine Filmrolle. Er begründete dies mit den rückläufigen Verkaufszahlen für Tonträger.
Diddy, Rihanna, 50 Cent, Mary J. Blige und 50 Cent äußerten sich betroffen über Lightys Tod. "Chris war ein wichtiger Teil meines Geschäftslebens und persönlichen Wachstums für ein Jahrzehnt", erklärte 50 Cent. "Er war ein guter Freund, der mir half, mich als Künstler zu entwickeln."

















