Australien
Riesenschlange nimmt Kleinkind in den Würgegriff
Ein Python hat in Australien einen Zweijährigen angegriffen und gewürgt. Die Mutter konnte das Kind mit Hilfe der Nachbarn befreien.
Riesenschlangen schlingen sich bei jedem Ausatmen enger um das Opfer, das dann nicht mehr atmen kann und erstickt (Symbolbild)
Foto: picture alliance / dpa/dpa
Sydney. In Australien hat ein Python ein spielendes Kleinkind gepackt, gebissen und in den Würgegriff genommen. Die Mutter konnte den Zweijährigen in Port Douglas mit Hilfe von Nachbarn befreien, schreibt die Zeitung "Cairns Post“ am Donnerstag. Der kleine Junge spielte im Garten mit einem Ball, erzählte die Mutter der Zeitung. "Dann hörte ich diesen markerschütternden Schrei“, berichtete sie, und rannte zu ihren jüngsten Sohn. "Die Schlange biss in sein Bein und hatte sich bis zur Brust um seinen Körper gewickelt, und fing an ihn zu würgen.“ Riesenschlangen erlegen so ihre Beute. Sie schlingen sich bei jedem Ausatmen enger um das Opfer, das dann nicht mehr atmen kann und erstickt.
Als die Mutter um Hilfe schrie, eilten die Nachbarn herbei und halfen ihr, den Jungen zu befreien. Das Kind kam mit Bisswunden ins Krankenhaus. Bei der Schlange handelte es sich nach Erkenntnissen der Ärzte um einen Neuguinea-Amethystpython, eine ungiftige Riesenschlange. Nachbarn in Port Douglas im Norden Australiens sagten der Zeitung, sie hätten lange keine Schlangen mehr in der Nachbarschaft gesehen.
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Pythons dieser Art können länger als fünf Meter werden. Sie jagen zwischen Oktober und April, sagte Tierarzt Rod Gilbert der Zeitung. Pythons könnten 30 Kilogramm schwere Zwergkängurus verspeisen. "Ein Python wird kaum den Unterschied zwischen einem Zwergkänguru und einem Zweijährigen machen“, meint er. (dpa)



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