Gelbe Meer
Chinesische Fischer erstechen südkoreanischen Beamten
Der Vorfall ereignete sich im Gelben Meer. Dort wurden dieses Jahr 430 chinesische Fischerboote wegen illegalem Fischen sichergestellt.
Südkorea trauert um Lee Cheong-ho, einen Beamten der Küstenwache, der von Fischern aus China getötet wurde
Foto: dpa
Seoul. Ein Beamter der südkoreanischen Küstenwache ist von chinesischen Fischern erstochen, ein weiterer verletzt worden. Wie die südkoreanische Küstenwache mitteilte, stach der Kapitän eines Fischerbootes den einen Beamten in die Seite, den anderen in den Bauch. Die Angegriffenen wurden in ein Krankenhaus in der Hafenstadt Incheon gebracht. Der Beamte mit den seitlichen Stichwunden sei gestorben, der andere nur leicht verletzt, hieß es.
Zwei chinesische Fischerboote waren laut Küstenwache wegen des Verdachts auf illegales Fischen in südkoreanischen Gewässern gestoppt worden. Über den genauen Tathergang konnten zunächst noch keine Angaben gemacht werden. Neun Chinesen seien festgenommen worden.
Der Vorfall ereignete sich am Montagmorgen im Gelben Meer. Dort wurden dieses Jahr nach Angaben der Küstenwache 430 chinesische Fischerboote wegen des Verdachts auf illegales Fischen in südkoreanischen Gewässern sichergestellt. Im Vorjahr waren es 370. Vergehen dieser Art werden üblicherweise mit einer Geldbuße geahndet. Danach gibt die Küstenwache die Boote wieder frei.



Branchenbuch Hamburg
Schatzbüdel

100. Geburtstag
Axel Springer




Abendblatt auf Facebook

Das Rätsel des Tages



