Tierschutz
Norwegen eröffnet die Jagd auf 30 Braunbären
Politiker des Landes haben sich geeinigt und damit den Startschuss für die größte Bärenjagd in der modernen Geschichte Skandinaviens gegeben.
30 Bären sollen in der nächsten Jagdsaison in Norwegen ihr Leben lassen
Foto: picture-alliance / dpa/dpa
Oslo. Tierschützer sind empört: 30 Bären sollen in der nächsten Jagdsaison in Norwegen ihr Leben lassen. Darauf haben sich die Politiker des Landes geeinigt und damit den Startschuss für die größte Bärenjagd in der modernen Geschichte Skandinaviens gegeben.
Von Herbst an, dem Beginn der Jagdsaison, gilt, dass es pro Bärin nur 1,5 männliche Bären im Wald geben darf, da allein streifende männliche Tiere leicht zu Problembären werden können. Im Moment gibt es 53 Bärinnen und 113 Bären. Eventuell streifen sogar noch mehr der braunen Riesen durch die Wälder, die man bisher nur noch nicht registriert hat. Demnach müssen mindestens 30 Bären im Herbst sterben. Weibchen sollen dagegen verschont bleiben. Tierschützer Lars Haltbrekken, Leiter des Naturschutzverbandes, ist skeptisch: "Es wird in Zukunft weitaus weniger Nachwuchs als bisher geben!"
Trotzdem besteht Hoffnung für die Tiere. Denn es ist gar nicht leicht, einen Bären vor die Büchse zu bekommen. 2006 waren sechs Tiere freigegeben, kein einziges wurde erlegt. In den vergangenen Jahren war die Quote auf 16 Bären erhöht worden, die Jäger erfüllten sie bisher noch nie.



Branchenbuch Hamburg
Schatzbüdel

100. Geburtstag
Axel Springer




Abendblatt auf Facebook

Das Rätsel des Tages



