Länder schoben sich Punkte zu
Grand Prix 2002
Oslo. Skandal um den Grand Prix Eurovision 2002. Sechs Teilnehmerländer haben im vorigen Jahr in Tallinn (Estland) systematischen Punktetausch verabredet und praktiziert, behauptet die norwegische Zeitung "Dagbladet". Eine derartige Absprache werde in den Unterlagen der verantwortlichen Europäischen Rundfunkunion als "sehr wahrscheinlich" eingestuft. An dem Betrug seien die nationalen Jurys in Zypern, Griechenland, Russland, Mazedonien, Malta und Rumänien beteiligt gewesen. Bei dem kommenden Grand Prix am 24. Mai in der lettischen Hauptstadt Riga sei dies aber nicht mehr möglich, weil in allen Ländern nur noch Zuschauerabstimmungen per TED zugelassen seien. Dennoch habe der französische Delegationschef Bruno Berberes von erneuten Versuchen der zypriotischen Delegation "zur Teilnahme an organisiertem Stimmentausch" berichtet.


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