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Aus aller Welt

Unwetter und Erdrutsche

Überschwemmung in Thailand: Flugzeugträger rettet Urlauber

Eine Woche andauernder Regen hatte in Südthailand Überschwemmungen verursacht. Bei Erdrutschen starben 15 Menschen. Lage entspannt sich langsam.

Thailands beliebteste Urlaubsregion Koh Samui kämpft mit schweren Überschwemmungen nach tagelangem Dauerregen.
Foto: dpa

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Bangkok. An den Bemühungen, tausende Touristen von überschwemmten thailändischen Urlaubsinseln fortzubringen, hat sich am Donnerstag auch die Armee beteiligt. Der einzige Flugzeugträger der thailändischen Armee, die „Chakri Naruebet“, legte an Stützpunkt Sattahip an, wie die Marine mitteilte. An Bord gingen 734 Touristen, darunter 532 Ausländer. Sie waren von den Inseln Koh Tao und Koh Phangan zu dem Flugzeugträger gebracht worden. Die Marine kündigte an, dass im Laufe des Tages mehrere Fregatten weitere gestrandete Urlauber abholen sollten.

Eine Woche andauernder Regen hatte in Südthailand Überschwemmungen verursacht, durch die auch Straßen und Zugestrecken blockiert wurden. Betroffen von den Auswirkungen des Dauerregens waren auch tausende Touristen auf Urlaubsinseln im Golf von Thailand und im Andamanischen Meer, weil Fährverbindungen und Flüge gestrichen wurden.

Die Lage in den Touristengebieten begann sich am Donnerstag zu entspannen. Der Flugverkehr von und zur Insel Koh Samui im Golf von Thailand normalisierte sich, wie die Fluggesellschaft Bangkok Airways mitteilte. Vize-Ministerpräsident Suthep Thaugsuban erklärte, dass der Fährverkehr von den Inseln Koh Samui und Koh Phangan wieder aufgenommen worden sei. Kleinere Inseln wie Koh Tao seien aber vom Schiffsverkehr weitgehend abgeschnitten. „Tausende Touristen saßen dort fest und es gab nicht genug Essen und Wasser, so dass wir ihnen zuerst helfen mussten“, erklärte Suthep.

Nach den heftigen Überschwemmungen und Erdrutschen in Thailand mit mindestens 15 Toten beteiligte sich die Armee zudem an der Suche nach möglichen weiteren Todesopfern. In der südliche Provinz Krabi seien rund 150 Soldaten mit Spürhunden im Einsatz, um nach einem Erdrutsch nach Vermissten zu suchen, sagte Armeesprecher Sunsern Kaewkumnerd. Bislang gebe es zwei Todesopfer. In ganz Krabi wurden nach Behördenangaben bis zu zehn Menschen nach Erdrutschen vermisst.

(afp/abendblatt.de)

 

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