Richter müssen Zeugin im Fall Kachelmann in der Schweiz vernehmen
Mannheim. Der Vergewaltigungsprozess gegen Wettermoderator Jörg Kachelmann, 52, wird wohl länger dauern als geplant. Staatsanwalt Lars-Torben Oltrogge rechnet damit, dass sich das eigentlich bis Ende März angesetzte Verfahren hinziehen wird - auch wegen der Vernehmung einer Schweizerin. Sie gilt als Belastungszeugin. Die Frau hatte sich geweigert, in Deutschland auszusagen. Die Schweiz hatte einem Rechtshilfeersuchen stattgegeben und eine Befragung in der Schweiz erlaubt. Dagegen kann die Frau aber noch Einspruch erheben.
Gestern begutachtete das Landgericht Mannheim nach einer vierwöchigen Prozesspause eine Videoaufnahme aus der Vernehmung von Kachelmanns Ex-Freundin Sabine W. (Name geändert). Die Öffentlichkeit wurde ausgeschlossen. Sie beschuldigt den Schweizer, sie vergewaltigt und dabei mit einem Messer bedroht zu haben. Der Moderator, der sich seine Haare hat kürzen lassen, bestreitet die Tat. Er kam ohne seinen Hamburger Verteidiger Johann Schwenn. Nur seine Pflichtverteidigerin Andrea Combé war diesmal im Gericht vertreten.


Branchenbuch Hamburg
Schatzbüdel

100. Geburtstag
Axel Springer




Abendblatt auf Facebook

Das Rätsel des Tages



