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Aus aller Welt

Gasexplosion bei San Francisco

Opfersuche in den Trümmern - Bereits vier Tote

Augenzeugen berichteten, die Explosion habe einen Krater von der Größe einer mehrspurigen Straßenkreuzung hinterlassen. Die Hitze war enorm.

Das Feuer, ausgelöst durch eine Gasexplosion, zerstörte dutzende Häuser.
Foto: REUTERS

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San Bruno . Feuerwehrleute in Kalifornien haben am Freitag weiter nach möglichen Opfern der schweren Gasexplosion in einem Vorort von San Francisco gesucht. Nach Angaben der Behörden hat die Brandkatastrophe bereits vier Menschenleben gefordert. Mehr als 50 Bewohner von San Bruno wurden verletzt, als eine Feuerwalze am Donnerstagabend (Ortszeit) ein ganzes Wohnviertel zerstörte. 38 Häuser seien abgebrannt, sagte der stellvertretende Gouverneur Abel Maldonado am Freitagmorgen (Ortszeit) vor Journalisten in der Nähe des Unglücksortes.

Der Bürgermeister von San Bruno, Jim Ruane, wies daraufhin, dass die Suche nach Opfern noch nicht abgeschlossen sei: „Die Zahl wird noch steigen.“ Am Morgen nach der schrecklichen Tragödie „scheint (zwar) die Sonne wieder, aber es liegt eine dunkle Wolke über unserer Stadt“, sagte Ruane. Tatsächlich lag der Rauch auch Stunden nach der nächtlichen Explosion noch wie eine graue Glocke über dem Ort, der Qualm war weithin zu riechen.

Anwohner, die in Panik mit nur wenig Habseligkeiten vor der Feuerwalze geflüchtet waren, bangten am Freitag um ihr Hab und Gut. Die Feuerwehr ließ zunächst niemanden in die schwelenden Straßenzüge zurück. „Ich weiß nicht, ob unser Haus noch steht“, sagte die 72- jährige Toni Vaccari der Nachrichtenagentur dpa. Mit Mann und Hund, aber ohne weiteres Gepäck, hatte sie schnell die Flucht ergriffen. Auch der 54-jährige Rick Bruce war vor der 30 Meter hohen Flammenwand geflüchtet. „Mein Haus ist okay“, erzählte er am Freitag erleichtert der dpa. „Ich habe mich nachts durch die Absperrungen in das Viertel geschlichen, meine Nachbarn hatten allerdings weniger Glück“.

Die Ursache für das Unglück wird noch untersucht. Die Explosion der unterirdischen Gasleitung riss ein großes Loch in den Boden. Das Versorgungsrohr mit einem Durchmesser von rund 75 Zentimetern liegt etwa einen Meter tief unter der Oberfläche. Medienberichten zufolge hatten Anwohner schon Tage zuvor Gasgeruch wahrgenommen und den Behörden gemeldet. Der Stromversorger Pg&E wollte diese Berichte prüfen, sagte Firmenchef Chris Johns.

Schwere Gasexplosion in San Francisco

 

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