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Aus aller Welt

Flammeninferno in San Bruno

Ein Toter bei Gasexplosion in San Francisco - Feuer brennt noch

USA: In der Nähe des Flughafens von San Francisco explodierte eine Gaspipeline. Ein Anwohner kam ums Leben, Häuser brennen noch immer.

Das Feuer, ausgelöst durch eine Gasexplosion, zerstörte dutzende Häuser.
Foto: REUTERS

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San Francisco. Bei einer schweren Gasexplosion in der Nähe der US-Stadt San Francisco ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Die Gasexplosion in einem Vorort der kalifornischen Metropole hat am Donnerstagabend (Ortszeit) ein Wohnviertel in Brand gesetzt. Mindestens ein Anwohner kam dabei ums Leben, Dutzende wurden teils schwer verletzt, berichtete der Radiosender KCBS. Da der Feuerball ganz in der Nähe der Flughafens von San Francisco zu sehen war, hatten Beobachter zunächst befürchtet, ein Flugzeug sei dort abgestürzt.

Durch die Explosion einer Gaspipeline ging ein ganzer Straßenzug in Flammen auf, 53 Häuser brannten ersten Berichten zufolge ab. In den schwelenden Trümmern wurde die Suche nach möglichen weiteren Opfern in der Nacht fortgesetzt. Es wird befürchtet, dass noch mehr Leichen gefunden werden. Fernsehkameras zeigten den rotgelben Feuerball, der in dem dicht besiedelten Wohnviertel hoch in den Himmel schoss. Die gespenstische Feuerwalze war noch lange nach Anbruch der Dunkelheit in der Ortschaft San Bruno zu sehen.

„Erst haben wir einen lauten Knall gehört, dann wackelte das ganze Haus“, erzählten die Brüder Bob und Ed Pellegrini dem örtlichen Sender ABC. Sie dachten erst an ein Erdbeben, spürten dann aber die starke Hitze. „Plötzlich sahen wir die Flammen gleich vor dem Fenster“, sagte Bob Pellegrini. „Es sah aus wie die Hölle auf Erden“. Sie konnten nur durch den Garten entkommen, denn vorne zur Straße hin war es zu heiß. „Das Haus ist zerstört. Ich habe nichts mehr, alles ist weg“, sagte Ed Pellegrini.

Die Ursache für das Unglück wird noch untersucht. Behörden gehen offenbar von einem Riss in einer Gasleitung aus. Die Explosion der unterirdischen Leitung riss ein großes Loch in den Boden. Medienberichten zufolge hatten Anwohner schon Tage zuvor einen Gasgeruch vernommen und den Behörden gemeldet. Nach dem ersten Schock wurden bereits wütende Stimmen über mögliche Versäumnisse laut.

(dpa/afp/abendblatt.de)

 

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