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Flughafen Schönefeld

Sieben Verletzte bei Notlandung von "Rosinenbomber" in Berlin

Historisches Flugzeug DC-3 musste aus noch nicht geklärter Ursache notlanden. Die 28 Insassen kamen glimpflich davon.

Ein "Rosinenbomber" musste in Berlin notlanden.
Foto: REUTERS

Berlin. Bei der Notlandung eines historischen „Rosinenbombers“ in Berlin sind am Sonnabend sieben Insassen leicht verletzt worden. Das Flugzeug vom Typ DC-3 sei aus noch ungeklärter Ursache unmittelbar nach dem Start auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld notgelandet, teilte die Flughafen Berlin-Schönefeld GmbH auf ihrer Website mit.

An Bord waren demnach insgesamt 25 Passagiere und drei Besatzungsmitglieder. Sie hätten das Flugzeug eigenständig verlassen. Nach dem Vorfall sei der Flughafen für 15 Minuten geschlossen worden, hieß es weiter. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) nahm Ermittlungen zur Unfallursache auf.

Nach der Blockade aller Zugangswege nach Berlin durch die Sowjetunion hatte die die US-Armee Ende Juni 1948 eine Luftbrücke gestartet. Das von den Alliierten besetzte West-Berlin wurde fast ein Jahr lang mit Propellermaschinen vom Typ Douglas DC-3 aus der Luft versorgt. Die Maschinen gingen als „Rosinenbomber“ in die Geschichte ein, Flüge mit dem historischen Flugzeug sind eine Touristenattraktion in Berlin.

(afp/abendblatt.de)

Schwere Flugzeugunglücke der vergangenen Jahre:

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dpa
 

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