Flugzeugabsturz im Juni 2009
Experten orten Black Boxes von abgestürzter Air-France-Maschine
Fast ein Jahr nach dem schweren Flugzeugunglück über dem Atlantik haben Marineexperten die Black Boxes des verunglückten Airbus geortet.
Ein Bild vom Juni 2009: Die brasilianische Marine kann ein Wrackteil bergen.
Foto: AFP
Paris. Bei der Suche nach den Flugschreibern der Air-France-Passagiermaschine, die im Juni vergangenen Jahres auf dem Weg von Brasilien nach Frankreich ins Meer gestürzt war, sind die Ermittler offenbar fündig geworden. Wie die für die Suche zuständige französische Behörde BEA am Donnerstag unter Berufung auf das Verteidigungsministerium in Paris mitteilte, wurden die Black Boxes des verunglückten Airbus von Marineexperten geortet. Die Information müsse aber noch „überprüft und bestätigt“ werden, hieß es.
Bei dem Flugzeugabsturz am 1. Juni 2009 waren alle 228 Insassen, unter ihnen 28 Deutsche, ums Leben gekommen. Die Unglücksursache ist wegen der bislang fehlenden Flugschreiber weiter nicht genau geklärt. Laut BEA trugen defekte Geschwindigkeitsmesser zu dem Absturz über dem Atlantik bei, dies kann nach Einschätzung der Behörde aber nicht die einzige Ursache sein.



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